Peru


Peru - das sind die sich magisch emporhebenden Anden, die ursprüngliche Wildnis des Amazonas und die jahrhundertealte Kultur der Inka sowie schöne Strände am Pazifischen Ozean. Tauchen Sie ein in ein farbenfrohes Land mit einer lebendigen Tradition und Kultur, besuchen Sie die mystische Inkastätte Machu Picchu und entdecken Sie das einzigartige Ökosystem des Regenwaldes im Amazonasgebiet mit seiner vielfältigen Flora und Fauna.


Peru - Fusion Food im Gourmethimmel

Gut essen konnte man in Peru schon immer, doch in den letzten Jahren erlebt das Land einen absoluten Gourmet-Boom. Die Kolonialherrschaft der Spanier brachte viele Einflüsse aus dem Mittelmeerraum, Arabien und Afrika mit sich, später kam die asiatische Küche hinzu – die perfekte Grundlage für das, was heutzutage als „Fusion Food“ bekannt ist. Noch dazu bringt die topografische Lage des Landes ein buntes Potpourri an fantastischen Produkten hervor, das das Herz jedes Spitzenkochs höher schlagen lässt.

Lima & Norden

Lima & Norden
Die Hauptstadt ist das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum des Andenstaates und mit rund 8 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes.

Die Altstadt mit ihrer beeindruckenden Kolonialarchitektur am Plaza Mayor gehört seit Anfang der 1990er Jahre zum Kulturgut der Menschheit. Reich an Schätzen ist aber auch der wenig bereiste und somit abseits des Massentourismus liegende Norden Perus. Dieser bietet nicht nur malerische Landschaften und abgelegene Andendörfer, sondern kulturell mit Chan Chan, Sipán und Cajamarca auch jede Menge Archäologie und Geschichte aus der Zeit vor den Inka. Im Norden finden sich aber auch die schönsten Strände Perus, die als Abschluss ausgiebiger Kulturerlebnisse oder nach einem aufregenden Dschungelabenteuer zu ein paar Tagen Entspannung am Pazifischen Ozean einladen.

Klima in Lima
J F M A M J J A S O N D
Tagestemperatur (°C) 25 26 26 24 21 19 17 17 17 19 20 23
Nachttemperatur (°C) 19 20 19 18 16 15 14 13 13 14 16 17
Sonnenstunden/Tag 6 7 7 7 4 1 1 1 1 2 4 5
Regentage/Monat 1 0 0 0 1 1 1 2 1 0 0 0
Reisezeit
Beste
Gute
Moderate
Keine

Süden

Süden
Südlich von Lima erstrecken sich die Sehenswürdigkeiten Perus wie an einer Perlenkette.

Die mysteriösen Scharrbilder von Nasca, die Halbinsel von Paracas mit der maritimen Tierwelt der Ballestas Inseln sowie die Oase Huacachina bilden einen spannenden Kontrast zum majestätischen Colca Canyon, den jahrhundertealten Terrassenfeldern des Colca Tals und der „Weißen Stadt“ Arequipa mit ihren gut erhaltenen Kolonialbauten. Allesamt ein lohnenswertes Horsd’œuvre vor der Weiterreise zum farbenfrohen Titicacasee oder zu den weltberühmten Ruinen von Machu Picchu.


Titicacasee

Titicacasee
Der Titicacasee im peruanischen Andenhochland gehört nicht nur zu den größten Seen Südamerikas, sondern auch zu einem der höchstgelegenen.

Auf einer Höhe von mehr als 3.800 m teilen sich die beiden Staaten Peru und Bolivien das Gewässer, das insbesondere in kultureller Hinsicht auf sich aufmerksam macht. Noch heute leben rund um den See zahlreiche Menschen in traditioneller Weise, wobei die farbenfroh gekleideten Uros auf den schwimmenden Schilfinseln die wohl bekanntesten Einwohner sind. Lohnenswert ist aber auch ein Ausflug auf die Insel Taquile, deren Einwohner, die Quechua, für ihre Web- und Strickarbeiten bekannt sind und die gleichnamige Sprache bis heute sprechen. Auf der durch ihre Steinterrasse bekannten Insel Amantaní können Gäste im Rahmen eines so genannten Home Stay bei der lokalen Bevölkerung übernachten und die Kultur und Lebensweise der Menschen näher kennenlernen.


Cusco, Machu Pichu und Heiliges Tal

Machu Picchu
Die Inka zählen zu den bedeutendsten Hochkulturen auf dem amerikanischen Kontinent, deren Reich sich zur Zeit seiner größten Ausdehnung von Ecuador bis nach Chile erstreckte.

Politisches und kulturelles Zentrum war die Hauptstadt Cusco, die sich heute mit Relikten aus der Inka-Ära, aber auch Kolonialbauten aus der Zeit der spanischen Konquistadoren präsentiert. Nördlich von Cusco liegt mit dem Heiligen Tal die damalige Kornkammer der Inka. Die fruchtbare Ebene schließt den Korridor zwischen Pisac und Ollantaytambo ein und ist durch den sich mäanderartig schlängelnden Rió Urubamba sowie kleine Dorfgemeinschaften charakterisiert. Die erst 1911 von Hiram Binghams wiederentdeckte und märchenhaft in den Bergwelt der Anden eingebettete Ruinenstadt Machu Picchu ist ein absolutes Weltwunder der Neuzeit und der krönende Abschluss des mehrtägigen Inka Trails.

Klima in Cusco
J F M A M J J A S O N D
Tagestemperatur (°C) 20 21 21 22 21 21 21 21 22 22 23 22
Nachttemperatur (°C) 7 7 7 4 2 1 -1 1 4 6 6 7
Sonnenstunden/Tag 5 4 6 7 8 8 8 8 6 6 6 5
Regentage/Monat 18 13 11 8 3 2 2 2 7 8 12 16
Reisezeit
Beste
Gute
Moderate
Keine

Regenwald

Regenwald
Mäanderartig durchzieht sich der Amazonas, dessen Quellflüsse Ucayali und Marañón in den peruanischen Anden entspringen, durch den tropischen Regenwald.

Das einzigartige Ökosystem bildet die grüne Lunge Perus und macht mehr als die Hälfte der Landfläche Perus aus. Besiedelt ist der Regenwald östlich der Anden nicht nur von einigen, immer noch unkontaktierten indigenen Völkern, sondern auch unzähligen Tier- und Pflanzenarten. Die biologische Diversität Perus zählt zur vielfältigsten der Welt. Ausgangspunkte für Exkursionen in den Dschungel sind in der Regel Iquitos im Norden und Puerto Maldonada im Süden des Landes. Erreicht werden die Orte mit dem Kleinflugzeug, bevor die Weiterreise zu den Lodges mit einem motorisierten Boot erfolgt. Flusskreuzfahrten bieten als Alternative spannende Dschungel-Exkursionen in Kombination mit luxuriöserem Ambiente.

Klima in Puerto Maldonado
J F M A M J J A S O N D
Tagestemperatur (°C) 31 31 31 31 30 29 30 31 32 32 32 31
Nachttemperatur (°C) 21 21 21 20 19 17 17 18 19 20 21 21
Regentage/Monat 18 16 12 10 8 5 4 4 5 10 12 14
Reisezeit
Beste
Gute
Moderate
Keine

Wissenswertes

Flugzeit ab Europa: Ca. 15 Stunden
Einreise: Keine Visumspflicht für Deutsche und Österreicher bis 90 Tage Aufenthalt; Reisepass mit einer Gültigkeit von 6 Monaten über das Einreisedatum hinaus; gültiges Ticket zur Rück- bzw. Weiterreise; eine Einreisekarte ist auszufüllen und bei Ausreise wieder vorzulegen. Die Einreisekarte muss auch während der Reise gemeinsam mit dem Reisepass in den Hotels vorgelegt werden.
Größe: 1.285.220 km²
Einwohnerzahl: Ca. 30 Millionen
Amtssprache: Spanisch, in ländlichen Gebieten auch Quechua und Aymara
Hauptstadt: Lima
Religionen: Ca. 95% Christen, Rest überwiegend indigene Religionen
Zeitverschiebung: Europäische Sommerzeit: MEZ -7
Europäische Winterzeit: MEZ -6
Zahlungsmöglichkeiten: Kreditkartenzahlung hauptsächlich nur in Lima. EC-Kartenzahlung und Geldabhebung in allen größeren Städten möglich.
Trinkgeld: Üblicherweise bis zu 10% der Rechnungssumme (teilweise auch schon auf Rechnungen inbegriffen). Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld (Preise für Taxifahrten sind vor Fahrtantritt auszuhandeln).
Impfungen/Gesundheit: Keine Impfungen für die Einreise nach Peru vorgeschrieben. Für den Besuch des peruanischen Amazonasgebietes wird die Impfung gegen Gelbfieber dringend empfohlen. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt auch Hepatitis B empfohlen.
Stromspannung: 220 Volt, Steckdosenadapter teilweise erforderlich
Verkehr: Rechtsverkehr. Teilweise mautpflichtige Straßen. Warnung vor Nachtfahrten, spontanen Straßenblockaden, Erdrutschen. Nationaler Führerschein nur in Kombination mit einem internationalen Führerschein gültig.